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Kaltenbach Open Air
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snuker
21. Jul 2010
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Kaltenbach Open Air
Zurück zu alten Stärken
Kompletter Bericht hier --> Wieder mal war es soweit das mein Österreichisches Lieblingsfestival
stattfand. Zum Glück wieder am alten Gelände das wie ich finde tausendmal
besser ist als das Gelände vom Vorjahr. Leider war der Kampf um das alte
Gelände auch mit neuen Auflagen verbunden. Heuer war es leider nicht
möglich in den Serpentinen und rund um das Festivalgelände zu parken.
Stattdessen mussten alle Besucher auf einem Parkplatz parken und ihr
ganzes Campingzeug mittels Shuttlebus zum Campinggelände bringen.
Jedoch war dieser Shuttlebus wie ich gehört habe sehr zuverlässig
und das ganze Top organisiert. Der Rest war beim alten und man konnte
das Festival in vollen Zügen genießen. Auch das Wetter spielte heuer
fast bis zu letzt gut mit. Tagsüber hatte es über 30 Grad aber der
"kalte" Bach bot wieder genügend Kühlung. Die Besucherzahl wird sich
auf 1500 Leute pro Tag belaufen. Die Bandauswahl heuer war sehr
durchgemischt und wie ich finde gut durchdacht. Auch die lokalen
Größen Darkfall und Erebos waren vertreten. Darkfall bot eine Topshow
und zählt zu den Topacts in Österreich. Auch der Witzfaktor war gegeben
denn sie coverten das Lied "Pokerface". Wie fast jedes Jahr war am
Kaltenbach auch eine Kärntner Band vertreten. Heuer war dies Distorted
Impalement welche mit immensen Soundproblemen zu kämpfen hatten.
Besonders hervorheben möchte ich noch Heathen Foray die wie ich finde
großartige Musik machen. Nun zu den Headlinerbands. Dark Funeral holzten
mit ihrem Sound fast den halben Wald ab und boten Black Metal der
Superlative. Sie gaben bei ihrer Show alles und gingen Herzinfarkt
nahe von der Bühne. Primordial nutze am Samstag die Gunst der Stunde
und spielten ihr Set noch im trockenen. Dann kam Dying Fetus und
fetzte im strömenden Regen alles weg. Respekt!
Für mich war das Kaltenbach Openair wieder das beste Festival der
heurigen Saison und konnte mich mit fairen Preisen und einer fetten
Merchmeile wieder überzeugen.
Gratulation an die Veranstalter das sie es wieder geschafft haben
ein Festival auf die Beine zu stellen welches bei ihren Wurzeln
bleibt und nicht die Weltherrschaft an sich reißen will.
Damit seien die Fehler vom vorigen Jahr verziehen.
Wenn das KOA nächstes Jahr wieder so wird wie heuer
kann nichts schief gehen.
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