| Nach einer angenehmen kurzen Anreise am Donnerstag war es klar Jacky + Cola das Leben wie es sein sollte. Der Anreisetag am KOA muss ordentlich gefeiert werden. Leider war jener Tag auch von Regen geplagt was unsere Trinklust aber nur verstaerkte.
Freitag gings dann in die Festivalarea zu Bloodfeast.
Bloodfeast haben sich gegenueber ihrer Vergangenheit immens gesteigert das ehemalige Hammered Mitglied am Bass tut der Band auch richtig gut und passt perfekt ins Konzept. Endlich mal eine Undergroundband die einen eigenen Sound spielt und nicht mit der breiten Masse mitschwimmt. Weiter so.
Als naechstes sah ich mir die Excrementory Grindfuckers an und ich muss sagen wenn die auf Hawai spielen gibt es auch dort Grind . Coole abgefuckte Show mit allen Hits von Heimscheiszer bis Grindcore Jack war alles dabei. Auch die EAV wurde wieder besungen. Echt lustiger geiler Gig.
Negura Bunget sind Rumaenische Black Metaler die vor allem sehr experimentelles Zeug spielen und das auf extreme Art und weise. Leider kaum eine Buehnenshow die die durchaus ueberzeugenden Songs unterstuetzt haette
Dew-Scented habe ich leider auf Grund interessanter Gespraeche ueber Hosen versaeumt aber das Publikum war hell auf begeistert.
Naechstes mal mehr darueber
Graveworm sah ich mir natuerlich auch mit Freuden an denn die Suedtiroler bretterten wieder was das Zeug hergab. Auch die Keyboarderin war wieder huebsch zu bewundern wie sie ihr elendig langes Haar schwang. Sie spielten ein breites Set von Source of Malice bis Colateral Defect nur die Aufforderung vom Saenger zu einem Moshbit wurde einfach ueberhoert. Aber meiner Meinung nach muss bei Graveworm auch nicht gemosht sondern gebangt werden. Auch einen Dank an die Keyboarderin das sie mir bei einem Foto so nett den Mittelfinger gezeigt hat. *ohhh*
Hollenthon ist technisch immer wieder nett anzuhoeren aber lieber waere mir Pungent auf der Buehne. Alte Pungent Fans sind sich da einig.
Wieder rechtzeitig zum Headliner vor der Buehne naemlich Gorefest. Gorefest hat Fans in drei Schichten. Die Fans der Mindloss die Fans der Soul Survivor und die neuen Fans die Rise to ruine bevorzugen. Wenn man mit den Leuten vor der Show so redet dann merkt man das diese drei Alben sehr weit auseinander liegen und dadurch nie jedem Recht sein wird was gespielt wird.
Genug philosophiert gute Show und alles in allem hats dann doch gepasst.
Samstag musste ich auf Grund privater Gruende meinen Heimatort besuchen und kam erst wieder zu den Hauptbands.
Eluveitie diesmal schon ohne die Twins was ich sehr schade finde weil die Eluveitie ausgemacht haben. Nach einer gewohnten dreiviertel Stunde Soundcheck bretterten sie mit Inis Mona los und boten eine klasse Show. Doch bei gewissen Liedern merkte man trotzdem dass die Twins fehlen.
Marduk hab ich schon besser gesehen auch mit ihrem neuen Saenger. Leider bleibt Legions Buehnenpraesenz unvergessen auch wenn das neue Album auch vom neuen Saenger gut praesentiert wurde. Aber auch alte Klassiker wurden nicht vergessen.
Samael Die alte Schweizer Garde ist auf keinem Fall weg vom Fenster und praesentierten hauptsaechlich das neue Album Solar Soul. An herumhuepfe auf der Buehne ist diese Band kaum zu ueberbieten doch man merkt auch es kann manchmal auch too much sein. Der Bassist sprang die ganze Show wie ein Eichhoernchen auf Speed ueber die Buehne und so konnte ich mich schwer auf die Show der anderen konzentrieren. Trotzdem muss man sagen dass ihre Songs welche Live sicherlich schwer darzubieten sind perfekt gespielt wurden. Fuer mich eine perfekte Songsauswahl da auf alte Alben verzichtet wurde und nur die 4 neueren bespielt wurden.
Satyricon boten erst ein ungewohntes Bild da Satyr jetzt wieder unter die Kurzhaar Mittelscheiteltraeger gegangen ist. Aber bei einer Black Metal Macht wie Satyricon spielen Frisuren keine Rolle. Satyr selbst freute sich sehr dass er in einem Wald spielen darf und erwaehnte dies das eine oder andere Mal. Sehr sehr gute Show bei denen vor allem die Gitarristen an Headbang Durchhaltevermoegen kaum zu ueberbieten waren. Auch die Songauswahl von Mother North bis My Skin is Cold konnte mich schwer begeistern.
So ging wieder einmal ein Kaltenbach Open Air zu Ende. Wer noch nie da war sollte sich naechstes Jahr von der Kombination aus idyllischen Waeldern und naechtelanger Party ueberzeugen lassen. Das Rockforum wird auch sicher 2009 mit von der Partie sein.
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registriert: 18. Okt 2007